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Konzept der Astrid-Lindgren-Schule Mölln

1. Rahmenbedingungen
Dem Förderschwerpunkt „sozial-emotionale Entwicklung“ stehen zurzeit 18 Lehrer-Wochenstunden zur Verfügung. Diese sind auf derzeit 4 Kolleginnen und Kollegen (im weiteren Verlauf wird nur noch die männliche Form verwendet) verteilt, die im Abstand von etwa 8 Wochen in Teamsitzungen ihre Aufgaben koordinieren und ihre Arbeit reflektieren.
Das Förderzentrum Astrid-Lindgren-Schule betreut insgesamt 6 Schulen im Stadtgebiet Mölln und im Umland.

Mölln
- Grundschule „Till-Eulenspiegel-Schule“
- „Grundschule Tanneck“
- „Gemeinschaftsschule Mölln“
- „Marion-Dönhoff-Gymnasium“
- „Schule Steinfeld“, Förderzentrum geistige Entwicklung

Breitenfelde
- Grundschule

Jede Schule hat einen festgelegten Ansprechpartner des Förderzentrums Astrid-Lindgren-Schule. Diese werden einmal jährlich, bei Personalwechsel auch öfter der betreffenden Schule schriftlich mitgeteilt. Dabei wird auf Kontinuität im Einsatz der Berater geachtet. Die Telefonnummern der Ansprechpartner sollten in jedem Lehrerzimmer der zu betreuenden Schulen aushängen.
Regelmäßige Kontakte bestehen zu den beiden Möllner Grundschulen, der Gemeinschaftsschule und der Grundschule Breitenfelde. Durch Beratungsangebote, die sich an Schüler, Eltern und Lehrer richten, werden Kinder mit Auffälligkeiten im sozial-emotionalen Bereich unterstützt. Schüler mit ausgewiesenem sonderpädagogischen Förderbedarf „emotionale und soziale Entwicklung“ werden zum Teil auch langfristig begleitet.

Auf Anfrage erfolgen auch Beratungen im Gymnasium und in der Schule Steinfeld. In Ausnahmefällen können auch Beratungen und Begleitungen an der Förderschule Astrid-Lindgren-Schule durchgeführt werden.

Durch die seit langem bestehende und bewährte Kooperation zwischen schulischen und außerschulischen Institutionen in Mölln und Umgebung sind Unterstützungsangebote im Bereich der schulischen Erziehungshilfe meistens schnell greif- und umsetzbar.

2. Voraussetzungen
Grundsätzlich gibt es keine Ausschlusskriterien. Sofern Regelschulen Bedarf anmelden und die Ansprechpartner über Kapazitäten verfügen, nehmen sie Beratungsanfragen an.

3. Beantragung
Die Regelschulkollegen können sich telefonisch über das Sekretariat der Astrid-Lindgren-Schule, über den Privatanschluss des Ansprechpartners, per Email und vor Ort z.T. in festgelegten Ansprechzeiten an denselbigen wenden.
Termine werden von der Lehrkraft für schulische Erziehungshilfe und der Regelschullehrkraft gemeinsam festgelegt.

4. Beratung/Begleitung
Im Erstgespräch zwischen der Lehrkraft für schulische Erziehungshilfe und der Regelschullehrkraft erfolgt die Beschreibung der Ist-Situation und evtl. die Darstellung der bereits erfolgten Maßnahmen und der beteiligten Personen und Institutionen. Anschließend wird gemeinsam eine Perspektive entwickelt und die ersten Schritte werden geplant. Gegebenenfalls erfolgt eine Unterrichtshospitation.

Maßnahmen können z.B. folgendermaßen aussehen:
- Moderation bei („konfliktträchtigen“) Gesprächen zwischen Lehrkräften, Eltern/Erziehungsberechtigten und/oder Schulleitern.
- Einzelgespräche mit Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Zielsetzungen, z.B. Suche nach Freizeitbeschäftigungen, Konfliktlösungen, ...
- Initiierung von Kontakten zum Amt für Jugend und Familie, zur Erziehungsberatung, Ärzten, Therapeuten etc. und Begleitung von Lehrkräften und/oder Eltern/Erziehungsberechtigten zu Terminen
- Begleitung von Lehrkräften und oder Eltern/Erziehungsberechtigten zur wöchentlichen Sprechstunde eines Kinder- und Jugendpsychiaters in der Astrid-Lindgren-Schule
- Maßnahmenabstimmung mit Eltern/Erziehungsberechtigten und eben genannten Personen und Institutionen, z.B. Aufstellung von Regeln für die Schule (Unterricht und Pause) und für den Nachmittagsbereich und dazugehörigen Konsequenzen, Entwicklung von Verstärkerplänen für den schulischen und/oder häuslichen Bereich
- Erstellung von Gutachten und/oder FörderplänenTeilnahme an Hilfeplankonferenzen
- regelmäßige Telefonate mit Eltern/Erziehungsberechtigten und/oder weiteren Personen und Institutionen zur Maßnahmenbegleitung
- vorübergehende Unterrichtsbegleitung
- vorübergehende Kleingruppen- und Einzelbetreuung, auch Spielgruppenarbeit
- vorübergehende Pausenbetreuung
- Unterstützung von Lehrkräften in Klassenstunden, z.B. Aufbau eines Klassenrates, Durchführung und Auswertung von Rollenspielen zu Konfliktsituationen

In den meisten Fällen umfassen Beratung und Begleitung eines Schülers mehrere Stunden. Dabei kann die Stundenzahl zwischen etwa 2 und 20 variieren. Die Termine erfolgen je nach Sachlage in kürzeren oder längeren Abständen. Oft umfassen sie einen Zeitraum von mind. 1-2 Monaten.

5. Beenden einer Maßnahme
Sobald Maßnahmen angelaufen und Verbesserungen/Erfolge absehbar sind, können die Abstände zwischen den einzelnen Terminen vergrößert werden. Manche „Fälle“ müssen an außerschulische Personen/Institutionen abgegeben werden, da von Seiten der Regelschulen und des Förderzentrums alle Möglichkeiten ausgeschöpft worden sind. Der Abschluss einer Maßnahme erfolgt in Absprache aller Beteiligter.

Überarbeitet 12/2009
A. Tillmann und W. Koopmann

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